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Lawrence, Kansas, USA
Lawrence in Bildern
Chronik 1964 - 2009
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1854 ist das Gründungsjahr der Stadt Lawrence in Kansas. Ihre Geschichte ist mit  154 Jahren  eher als jung zu bezeichnen - gemessen  an  ihrer Partnerstadt Eutin,  der bereits im Jahre 1257 die Stadtrechte verliehen wurden.


Doch ist gerade der Stadt  Lawrence  in der aufregenden Epoche um das Werden der „Vereinigten Staaten von Amerika“ eine besondere  historische Last aufgebür- det worden. Der  schon mit  fast unmenschlichen Strapazen verbundenen Besied- lung des amerikanischen Westens wurde im Falle der Stadt Lawrence noch ein po- litisches  Kalkül  hinzugefügt. Von  der „New England Aid Company“ angeworbene Siedler sollten  in  der Auseinandersetzung um die Sklavenfrage einen  Vorposten der  Anti- Slavery- Bewegung bilden, für die „Missourians“ eine  unglaubliche Pro- vokation. Gräueltaten milizionärer Banden auf beiden Seiten schürten den Konflikt und  die Bürger  von  Lawrence  erlitten  „Bleeding Kansas“ wie kaum eine zweite Stadt.


Nach der Gründung der Stadt an einer Biegung des Kansas Rivers  sollte es noch weitere sieben Jahre dauern, bis schließlich im Januar 1861  aus dem  Territorium Kansas der 34. Bundesstaat der USA wurde. Doch der Beginn des amerikanischen Civil War (1861-1865)  ließ ahnen, dass die Stadt  Lawrence  weiterhin im Brenn- punkt stehen würde.


Trauriger Höhepunkt war schließlich der Überfall auf die schlafende Stadt im Mor- gengrauen des 21. August 1863 durch William Clark Quantrill und seine Bande. Als um die Mittagszeit  das Morden  und Brandschatzen endete, waren  mehr als 150 Tote zu beklagen  und  der größte Teil des  alten Siedlungszentrums  entlang der Massachusetts-Street bestand nur noch aus rauchenden Trümmern.



Lawrence Christmas Parade.

Jeweils am ersten Sonntag im Dezember erinnert sich Lawrence seiner bewegten Geschichte. Die  traditionelle  Parade  pferdebespannter  historischer Wagen und Kutschen ist ein Highlight im Veranstaltungskalender der Stadt.


Tip:   "Ride with the devil". Der Historienfilm ist auf DVD verfügbar. Er wurde an Originalschauplätzen gedreht, u. a. in Lawrence, Massachusetts-Street.



"Aus der Asche zur Unsterblichkeit"  lautet das Motto von Lawrence/ Kansas. Der an- tike Phönix erhebt sich aus den Ruinen der brennenden Stadt  von 1863.  Die Officers des  Lawrence Police  Departments tragen das  Logo  an  ihren  Uniformen. Lawrence hat seinen  Überlebenswillen  auch  später unter Beweis gestellt. Bei  der großen Flut von 1903  wurden die am Kansas River ge- legenen  Stadtteile überschwemmt und es bedurfte  einer  erheblichen  Anstrengung, die  Stadt wieder aufzubauen  und  gegen den  Fluss zu sichern. Die bereits 1865 auf dem Mount Oread errichtete "University of Kansas" verleiht  der Stadt eine besondere strukturelle Prägung  und  die  fast 30.000 Studenten  machen  Lawrence  zu  einer "jungen" Stadt.





Lawrence Turnhalle, erbaut 1867

Wie fast überall im mittleren Westen der  USA war der Anteil deutscher Immigran- ten auch in Lawrence hoch und lag um 1900 bei etwa 25 %. Geschätzt wurde be- sonders die deutsche Handwerkskunst. Bereits im Jahre 1857 hatte sich ein "Turn- verein" gegründet, der sich um die deutsch-amerikanischen Familien kümmerte. Deren Mitglieder dienten als Freiwillige während des Bürgerkrieges in der Armee der Nordstaaten (Union-Troops).


Tip:  Elfriede Fischer-Rowe: "Wonderful old Lawrence". Das Buch ist mit Glück bei amazon.com im Antiquariat zu finden. Wer mit der "open-book-version" im Inter- net zufrieden ist, findet es unter  www.kancoll.org/books/rowe/ .




150 Jahre Lawrence

Marching-Band auf der Massachusetts-Street, Herbst 2004



www.ci.lawrence.ks.us

www.visitlawrence.com

www2.ljworld.com





                     Bisonherde bei Herington, Kansas


"Home on the range", das Staats- Lied des  "Sonnenblumen- Staates" Kansas, ist die inoffizielle Hymne des  amerikanischen Westens. Der Originaltext  wurde 1870 von Brewster M. Higley geschrieben, die  Melodie  stammt  von  Daniel E. Kelley. Der Text wurde über die Jahre immer wieder verändert und ergänzt. Heute  singt  man  zumeist  diese vier  Strophen  in der Fassung von  John A. Lomax  aus dem Jahre 1910:



Oh, give me a home where the buffalo roam,
Where the deer and the antelope play,
Where seldom is heard a discouraging word
And the skies are not cloudy all day. 

Chorus 

Home, home on the range,
Where the deer and the antelope play;
Where seldom is heard a discouraging word
And the skies are not cloudy all day. 


Where the air is so pure, the zephyrs so free,
The breezes so balmy and light,
That I would not exchange my home on the range
For all of the cities so bright. 

Chorus 

Oh, give me a land where the bright diamond sand
Flows leisurely down the stream;
Where the graceful white swan goes gliding along
Like a maid in a heavenly dream. 

Chorus 

How often at night when the heavens are bright
With the light from the glittering stars
Have I stood here amazed and asked as I gazed
If their glory exceeds that of ours. 

Chorus 



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